Nachbeurkundung einer Geburt im Ausland

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1. Allgemeines

Für eine im Ausland geborene Person kann

  • nachträglich und
  • ohne zeitliche Befristung
  • ein Antrag auf Beurkundung der Geburt in einem deutschem Geburtenregister gestellt werden.

Hinweis:

Es besteht keine Pflicht, eine im Ausland erfolgte Geburt in Deutschland nachbeurkunden zu lassen.

2. Voraussetzung

Die Möglichkeit der Nachbeurkundung der im Ausland registrierten Geburt besteht für

  • deutsche Staatsangehörige oder
  • Staatenlose,
  • heimatlose Ausländer und
  • ausländische Flüchtlinge mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland.

Hinweis:
Eine dieser Voraussetzungen muss die im Ausland geborene Person zum Zeitpunkt der Antragstellung erfüllen.

3. Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind

  • die Eltern des Kindes sowie
  • das Kind selbst,
  • dessen Ehegatte,
  • Lebenspartner oder
  • Kinder.

4. Zuständigkeit

  • Zuständig ist das Standesamt des Wohnsitzes, des letzten Wohnsitzes oder des gewöhnlichen Aufenthalts der im Ausland geborenen Person bzw. der antragsberechtigten Person im Inland.
  • Ansonsten wenden Sie sich bitte an das Standesamt I in Berlin, Schönstedtstr. 5, 13357 Berlin.

Hinweis:
Bitte setzen Sie sich daher in jedem Fall telefonisch mit uns in Verbindung, um nähere Informationen zu erhalten

und einen Termin zur persönlichen Vorsprache zu vereinbaren.

5. Kontakt

Frau Konschak, Tel 0441/235-3260

 

  • Die Gebühren für die Nachbeurkundung betragen 50 Euro
  • Einzelfallabhängig können weitere Kosten entstehen, zum Beispiel für die Aufnahme einer Namenserklärung.

Die Gebühren des Standesamtes können Sie mit EC-Karte oder Bargeld entrichten.

  • Welche Unterlagen vorzulegen sind und welche davon wiederum mit einerr Apostille oder Legalisation (Beglaubigungen) versehen werden müssen, ist vom Einzelfall abhängig.
  • § 36 Personenstandsgesetz (PStG)
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